Photojournalisten und Experten präsentieren ihre Sicht auf die Metropole New York und die in der Ausstellung gezeigten Werke. Ein Ausflug in die Musik des Jazz Age ist ebenso Teil des Programms wie der Singer Songwriter Slam, bei dem die historischen Großstadtphotographien eine aktuelle Interpretation erfahren.
Die Reisen, die vom Künstler wie vom Betrachter in dieser Ausstellung begangen werden, reichen imaginär, geographisch und zeitlich in weite Ferne. Ausgangspunkt und Endpunkt ist jedoch immer wieder die eigene Bewusstseinswelt.
Vom 3. Mai bis 3. Juni zeigt das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die Foto-Essays von zwölf jungen Fotografen aus Europa zum Thema Europäische Identitäten.
Am 19. Mai ziehen kleine Wesen – die Freakheads bei uns im Kunst Kiosk ein. Herzlich gerne könnt ihr sie bei der abendlichen Vernissage ab 18.00 Uhr persönlich begrüßen!
Wunderlich zählte bis zu seinem Tod im Jahr 2010 zu jenen Künstlern der Stadt, die international ein hohes Ansehen genossen. Noch während seines Studiums an der Landeskunstschule in Hamburg wurde ihm die Leitung der graphischen Werkstatt übertragen, wo er als Drucker für Emil Nolde und Oskar Kokoschka arbeitete und seinen Kommilitonen Horst Janssen in die Kunst der Radierung einführte.
Gerade schwankt der Maler, Filmemacher und Autor Christof Ballert aus dem rustikalen Inneren des Gasthauses "Zum Wilden Mann" und steuert über die leere Terrasse, einen der Tische an. ...
Alexandra Bircken kombiniert alltägliche, uns allseits bekannte und vertraute Materialien zu skulpturalen Objekten. Sie verwendet Fundstücke wie Äste, Steine, Draht und Folien ebenso wie Haare, Strumpfhosen, Zeitungsfetzen, Schaumstoff, die sie zu Bildern oder Skulpturen verwebt.
„Als Jugendlicher hast du fast nur Gesichter gezeichnet, das ist immer noch ein Fetisch für dich, wenn du mit jemanden sprichst, starrst du ihm irgendwann nur noch auf die Lippen oder aufs Gebiss. Das kann manchmal unangenehm sein.“ (Dagrun Hintze/Bernhard Frue)
Der Mondmann' und seine Gefährten, sie haben es nicht leicht mit ihren körperlichen Normabweichungen in dieser eigenartigen Welt in der wir leben. Eine Welt in der körperliche Perfektion ein Muss ist und ein Ideal an dem jeder von uns gemessen wird.
Her eyes closed, he lay still unable to move, and still it rained.
Sally Osborn will create a new sculptural installation, entitled ‘My Still Life’ that brings together a body of new work conceived specifically for the gallery space.
Hiroshi Takeda verwendet für seine Arbeiten den Begriff Porträts. Diese Bezeichnung mag den Betrachter im ersten Moment verwirren, vielleicht sogar verunsichern, sieht man die Werke, die der 1978 in Sapporo, Japan, geborene und lebende Künstler Hiroshi Takeda in den vergangenen Jahren unter dieser Prämisse kreiert hat.
Roman Kloneks farbenfrohe Holzschnitte erinnern an den Stil osteuropäischer Comics. Der bekannte Düsseldorfer Künstler öffnet uns die Tür in eine skurrile Welt, bevölkert von merkwürdigen Kreaturen, halb Mensch, halb Tier, die dort völlig ungerührt angesichts unseres Voyeurismus ihren Aktivitäten nachgehen.
Auf den ersten Blick sehen wir klassische Steinbildhauerei, ganz traditionell auf Sockeln präsentiert: organische Formen, anthropomorphe Fragmente, archaische Objekte. Es könnte sich um kostbare Ausgrabungsstücke handeln, um Zeugnisse ferner Zivilisationen, die an den Ursprung und die Vergänglichkeit der Menschheit erinnern. Tatsächlich aber sind es frisch behauene Normsteine aus Gasbeton – künstlich aufgeblähter Staub also, der universelle Baustoff des 20. Jahrhunderts.
Auf das traditionelle Xuan-Papier trägt Zheng in unterschiedlichem Duktus schwarze Tinte auf und bricht die elegante Choreografie mit weißer Acrylfarbe auf. Erst dann zieht er das bemalte Papier auf einen Keilrahmen auf. Abstrakte Formen sowie die Mischung aus Tinte, Acryl und Fixierer zaubern eine besondere Tiefe in Zhengs Malerei und ergeben eine Neudefinition des klassischen ´Ink Paintings´.
Thematisch kreisen die Bilder des Hamburger Künstlers Meinhard Raschke oft um das Leben in der Stadt. Die Stadt ist ihm einerseits Quelle von Liberalität und Weltoffenheit, andererseits aber auch eine anstrengende Ballung von Verkehr, der die hier lebenden Menschen regelrecht zu überfahren droht.
Vom 22. März bis zum 30. Mai 2012 zeigt die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories eine Gruppenausstellung mit Arbeiten der seit 2006 in der Galerie präsentierten Künstler. Diese Gruppenausstellung dokumentiert nicht nur die Arbeit der Galerie in den letzten sieben Jahren, sondern ist gleichzeitig auch ein spannendes und sehr persönliches Statement zu den vielfältigen Präsentationsformen der Fotografie.
Es kommt nicht darauf an wie oft man hinfällt, sondern wie oft man wieder aufsteht. (Rocky 3)
Über begraster Fläche spannt sich ein weites, weißes Firmament mit dämmrigen Regenwolken. Ein Schatten schiebt sich dunkel ins Bild, in dessen Zentrum sich zwischen Himmel und Erde ein Häuserkomplex erhebt.
Isabella Berr setzt in ihren fotografischen Arbeiten das Prinzip der Unschärfe konsequent ein: Während die Stärke der Fotografie traditionellerweise darin besteht, den einen Augenblick dokumentarisch festzuhalten, werden bei Berr feste Körper, Konturen und Details bis zur Auflösung verschleiert.
Sandra Havemeister, Anna Franke und Tina Haak zeigen Gesicht und verlieren es. Maskierte,Verschleierte, Gesichtslose und Eingenähte werden ausdrucksstarken Affen- und Menschenportraits gegenübergestellt.
Im Werk von Andrea Tippel kreist alles um die Zeichnung. Daher freuen wir uns sehr, eine Auswahl von 32 Zeichnungen aus den 70ern in der Galerie Melike Bilir zu zeigen.
Die Münchner Künstler Ingrid Floss und Christian Muscheid zeigen in einer gemeinsamen Ausstellung neue Arbeiten.
Der britische Künstler Antony Gormley entwickelt eigens für die große Deichtorhalle zur Documenta-Zeit eine neue, spektakuläre Installation, das »Horizon Field Hamburg«.
IMI Knoebel gehört zu den international bekanntesten und erfolgreichsten Künstlern der gegenstandlosen Abstraktion. Als Meisterschüler von Joseph Beuys stellte er seinerzeit den traditionellen Bildbegriff grundsätzlich in Frage.
In der neuen Familienausstellung der Hamburger Kunsthalle geht es prächtig zu: Rund 15 Kunstwerke, teils auf Goldgrund, strahlen ab dem 15. April im Hamburger Kinderzimmer zum Thema Phantastische Paläste.
Für die Ausstellung »Places, strange and quiet« hat Wim Wenders eine Auswahl von nahezu 60 großformatigen Bildern zusammengestellt, die bis auf wenige Ausnahmen erstmals in Deutschland zu sehen sind. Alle ausgestellten Arbeiten sind auf Reisen entstanden und spiegeln die unterschiedlichsten Beobachtungen eines neugierigen und rastlosen Reisenden wider.
Präsentiert wird neben der Malerei Kummers auch sein Blick auf das heutige Chemnitz wie auch auf die damalige DDR-Stadt mit dem dunklen Rauschebart, die er als Musiker der Band AG Geige erlebte. Im Westwerk zeigt er Bilder, Menschen, Filme, und DJs.
Die Ausstellung Puppen, Masken und Idole zeigt Nolde als einen Liebhaber schöner Gegenstände, dessen Sammlung weit gefächerte Wertschätzung und einen bemerkenswert egalitären Ansatz verrät: Antikes koexistiert mit Zeitgenössischem, Östliches mit Westlichem, Manufakturware mit kostbaren Unikaten
Begriffe aus der Sprache der Musik erlebe ich nahe an meinem bildnerischen Tun – ich kann sie körperlich empfinden: den Rhythmus als Bewegung, eine Linie als Takt, eine Farbe als Ton und Stimmung, den Bildraum als Klangvolumen und Tiefe.
In der ersten Ausstellung der Ausstellungsreihe „Im Dialog“ nähern sich die iranische Künstlerin Mona Hakimi-Schüler und die Hamburger Künstlerin Felizitas Schäfer jeweils dem Titel "Eine große Familie", indem sie von ganz persönlichen Begegnungen ausgehend dem Charakter von Gesellschaft nachgehen.
Ob am Niederrhein, im Hochgebirge, auf der Hallig, im Teufelsmoor, auf Spitzbergen oder Grönland: stets notierte Georg Jappe Vogelarten in ihrem – oft beschädigten – Umfeld. Die so entstandenen Vogeltagebücher bilden das Ausgangmaterial für seine großformatigen „Schreibtischblätter“ und zahlreichen Schriftzeichnungen.
Die Installation aus 3 Teilen besteht aus einer geschnitzten Holzskulptur, einer sich drehend aufsteigenden Madonna, welche in der Rückansicht als abstrakte Form oder Wolkengebilde erscheint, neun Fotografien schwarz/weiß von Neapel und Umgebung und einer neunminütigen Tonkollage aus Roberto Rossellinis Film Journey to Italy von 1953.
Nach mehreren Ausstellungsbeteiligungen in unserer Galerie: Grenzfluss, Velvet Underground, New York und Weihnachtsgedichte, freuen wir uns auf eine Einzelausstellung mit der Malerin Ulrike Beckmann, in der wir versuchen einen Bogen über 20 Jahre Malerei, Collage und Installation von Ibiza bis New York zu schlagen.
Der Ausstellungstitel Passage dangereux ist dem Namen einer Arbeit von Bourgeois spektakulärster Werkgruppe entnommen, ihren so genannten Cells: käfigartige, mit Objekten und kleinen Skulpturen gefüllte Räume. Passage dangereux (1997) ist die größte und komplexeste dieser Cells und macht die Auseinandersetzung der Künstlerin mit ihrer eigenen persönlichen Geschichte, aber auch mit allgemeinmenschlichen Erinnerungen und Emotionen auf verdichtete Weise erfahrbar
Gert & Uwe Tobias entwickeln für den Kunstverein Hamburg eine raumgreifende Installation, die das Haus in seiner räumlichen Gesamtheit zu einem fantastischen Kopfraum werden lässt ...
In den 1960er Jahren veränderte sich mit dem Aufkommen der so genannten Minimal Art der Begriff des Kunstwerks radikal. Elementare Formen, serielle Anordnungen, industrielle Materialien und Fertigungsweisen sind Kennzeichen dieser Kunstrichtung, die von den USA ausging ...